Vogtländischer Geigenbau Band 2

Dokumentation zum vogtländischen Geigenbau nach 1850
Verfasser: Bernhard Zoebisch


438 Seiten
Format: 24 x 30,5 cm
fester Farbeinband

Herausgeber:

Verein der Freunde und Förderer des
Musikinstrumenten-Museums Markneukirchen e. V.

Vorwort

Das rege internationale Interesse an Bernhard Zoebischs Buch zum vogtländischen Geigenbau bis 1850 und häufige Fragen nach dem Erscheinen eines Fortsetzungsbandes haben den Autor, die Leitung des Markneukirchner Musikinstrumenten-Museums und den Förderverein veranlasst, zielstrebig eine Dokumentation zum Geigenbau nach 1850 zu erarbeiten. Mit dem 325. Gründungsjubiläum der Markneukirchner Geigenmacher-Innung findet sich im Jahr 2002 zugleich ein würdiger Anlass, um die Geschichte und die Biographien des vogtländischen Geigenbaus bis zur Gegenwart fortzuschreiben. Neben Instrumenten aus dem Museumsfundus konnte auf zahlreiche interessante Stücke aus Privatbesitz zurückgegriffen werden, die im Oktober anlässlich der Feierlichkeiten der vogtländischen Innung in einer Sonderausstellung gezeigt werden. Den Leihgebern und Vermittlern gilt an dieser Stelle herzlicher Dank. Da die Zahl der in den letzten 150 Jahren tätigen Meistern das Projekt ins Uferlose geführt hätte, musste eine Auswahl getroffen werden, die durch die vorhandenen Instrumente bestimmt wurde. Es ergeht hiermit die Bitte an die Besitzer von vogtländischen Streichinstrumenten, dem Museum Exponate von in den beiden Bänden fehlenden Geigenbauern zum Fotografieren und Vermessen zur Verfügung zu stellen. Interessant sind in diesem Zusammenhang auch Instrumentenbauer, die in Markneukirchen gelernt haben, aber andernorts tätig waren.
Grundlage des Bandes ist wiederum der reichhaltige Wissens- und Erfahrungsschatz von SR Dr. Bernhard Zoebisch, der sich in den von ihm erstellten Geigenbauer-Biographien niederschlägt. Um die Anschaulichkeit zu erhöhen und den Fachleuten geeignete Studien- und Vergleichsmöglichkeiten zu schaffen, gewann der von Frank Fickelscherer-Faßl gestaltete Bildteil deutlich an Gewicht. Für die dort beigefügten ausgewählten Standardmaße der Instrumente zeichnet Johannes Meinel verantwortlich.
Die Textkapitel wollen den durch die Biographien vorgegebenen historischen Zeitraum schlaglichtartig um einige interessante Aspekte bereichern und sind zum Teil Ergänzungen zur Geschichte vor 1850. Grundsätzliche historische Zusammenhänge zum vogtländischen Streichinstrumentenbau und seinen Nachbargewerben wurden bereits im ersten Band dargstellt.
Der Verein der Freunde und Förderer des Musikinstrumenten-Museums Markneukirchen ist mit diesem zweiten Band über den Geigenbau seinem Ziel, die in der Fachliteratur bestehenden Lücken zum vogtländischen Instrumentenbau zu schließen, um ein erhebliches Stück näher gekommen. Mit der Deklaration als Fachbuchreihe des Markneukirchner Museums hält sich der Verein gleichzeitig die Möglichkeit offen, in Zukunft weitere Dokumente zur Geschichte des vogtländischen Musikinstrumentenbaus vorzulegen.

Produkt-ID: 01.507

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