Infos Akkordzithern

 

 

Die Akkordzither gilt als Grundtyp der meisten Zitherinstrumente.
Sie wurde in unzähligen Varianten hergestellt und verschiedenartig benannt, wie:
Gitarrenzither, Mandolinzither, Konzert-, Gitarren-Zither, Salonharfe, Piano-Harp, ...

Die Saiten der Akkordzihern sind in 2 Gruppen unterteilt: rechts die Melodie- und links die Begleitsaiten.
Die Melodiesaiten sind, mit Ausnahme von 3- und 5-akkordigen Instrumenten
(dort fehlen die Halbtöne dis und ais, sie benötigen infolgedessen andere Notenblätter),
chromatisch angeordnet, im Umfang von normalerweise zwei, seltener zweieinhalb bis drei Oktaven.
Die Begleitsaiten gliedern sich in Bündel zu je 4 bis 7 Saiten. Jedes Bündel ergibt einen Akkord.

Sie sind einfach (Gitarrenbesaitung), oder doppelt (Mandolinbesaitung) aufgezogen.
Zum Spielen wird das Notenblatt unter die Melodiesaiten gezogen.
Auf dem vorgeschriebenen Weg (Zickzacklinie) sind die Melodietöne aufgezeichnet,
die mit dem Daumen der rechten Hand gezupft werden.
Dazu wird ein Zitherring oder ein Plektrum verwendet.


neue Akkordanordnung

Bei der 6-Akkordzither waren in der Vergangenheit die Akkorde etwas "willkürlich" angeordnet,
nicht im musikalisch gebräuchlichen Quintenzirkelsystem, das die Akkorde ähnlich dem Buchstabenalphabet ordnet.
Die zu einer Liedbegleitung gehörenden 3 Akkorde heißen Grundakkord (er zeigt gleichzeitig auch die gespielte Tonart an) ,
Dominante und Subdominante.
Diese liegen nun in jeder auf der Akkordzither spielbaren Tonart in gleicher Reihenfolge nebeneinander.
Weitere eventuell benötigte Akkorde schließen sich unmittelbar an.

Viele Akkordeonspieler hatten vormals, vor allem in der Lernphase, immer wieder Probleme die Akkorde richtig zu greifen.
Diese Probleme wurden vor allem durch große Sprünge zu den benötigten Akkorden hervorgerufen.
Die Firma C.Robert Hopf hat sich daher entschlossen, diese "willkürliche" Anordnung richtig zu stellen.
Die neue Generation von Akkordzithern wird nun mit der musikalischen Akkordaufteilung nach dem allgemein
gebräuchlichen Quintenzirkel hergestellt, wobei allerdings die alte numerische Bezeichnung des Akkordes erhalten bleibt.
Das heißt, nur der F-Akkord rückt rechts von C.
G und D rücken zusammen.
Das heißt, es wird E,A,D,G,C,F bzw. 6 5 4 2 1 3 (auf der Zither vom linken Rand zur Melodie hin gelesen)
Die Richtigkeit der numerischen Bezeichnung der Akkorde auf alten Noten bleibt erhalten.

Dadurch wird das Spielen auf der 6-Akkordzither vereinfacht wie auch der eventuelle Umstieg auf eine 9-Akkordzither.
Für geübte Akkordzitherspieler ist das Transponieren in andere Tonarten dadurch wesentlich erleichtert.


Bezugsquelle Unterlegnoten

Unterlegnoten finden Sie bei der Firma Angelika Schwarz unter:

http://www.akkordzithernoten.eu